Gemeinsam neues Kennenlernen

Gemeinsam Neues kennen lernen
Schüler aus Nowy Tomysl und Grüntal im Deutschen Technikmuseum

Pünktlich um 7.30 Uhr stand der Bus der Firma Sdunek vor der Schule und so konnten die 35 Schüler der Jahrgangsstufen 5 und 6 pünktlich zum Treffpunkt fahren. Am Autobahnrastplatz Uckleysee trafen wir dort auf den Bus mit unseren polnischen Gästen. Diese waren schon um 6.15 Uhr in Nowy Tomysl gestartet. Von dort ging es „in Kolonne“ Richtung Berlin-Kreuzberg, Trebbiner Straße. Wir wollten das Deutsches Technikmuseum Berlin (http://sdtb.de/) besuchen – insbesondere interessierte uns die Sonderausstellung „Wind-Stärken“. Diese beschäftigt sich mit allen Phänomenen des Windes: Von den Windgottheiten über die Auswirkungen der Kraft „Wind“ in positiver wie negativer Art bis hin zu den modernen Nutzungen als Windkraftanlage an Land und auf dem Meer. Durch insgesamt vier Museumspädagogen wurde unsere Reisegruppe zu den unterschiedlichen Exponaten geführt und luden die Schüler durch Mitmachen und Testen beim Basteln, im Windkanal und an weiteren Mitmachstationen ein.

Nach guten neunzig Minuten gab es für alle einen stärkenden Imbiss. Dazu mussten wir uns, das Wetter ist uns in diesem Schuljahr nicht so wohl gesonnen, des Regens wegen unter ein großes Dach flüchten: Wurst oder Bulette, mit Salat im Brötchen und ein frisches Getränk und alle Schüler bemüht, sich auf Englisch oder mit Hilfe eines Vokabelzettels mit deutsch-polnischen Redewendungen zu verständigen. Im Anschluss gab Zeit, sich individuell in den großen Ausstellungshallen zur Verkehrsgeschichte zu informieren. Besonders interessiert zeigten sich die Schüler an der Eisenbahnhistorie: Hier konnte man schließlich auch viele der ausgestellten Objekte nicht nur in Augenschein nehmen, sondern sogar begehen.

Gegen 15.00 Uhr brachen wir mit den Bussen in den dicksten Berliner Freitagnachmittagsverkehr auf: Mit Ziel „Berlin-Mitte“. Bei den gemeinsamen Berlinbesuchen ist es schließlich gute Tradition, ein großes Foto vor dem Reichstag bzw. dem Brandenburger Tor für die Chronik entstehen zu lassen. Das gelang in diesem Jahr nicht. Es fand sich einfach kein Parkplatz für zwei Busse. So beließen es wir bei einer Stadtrundfahrt: Vorbei am Holocaust-Mahnmal, an der Gold-Else, am Reichstag und am Bundeskanzleramt vorbei und dann auf die Straße Unter-den-Linden…

Das Wetter blieb schlecht, der Verkehr dicht und so kamen wir tatsächlich erst um kurz vor Sechs in Grüntal an. Nach einer kurzen Frischmachpause ging es zum Essen: Kassler mit Kartoffeln und Sauerkraut. Und danach zu Sport, Spiel und Tanz auf den Schulhof, endlich hatte es aufgehört zu regnen. Stolz können die Lehrerinnen und Lehrer der Partnerschule und unserer Schule darauf sein, wie gut es den Schülerinnen und Schülern gelang miteinander in Kontakt zu treten und über die Sprachbarriere hinweg gemeinsam diese „Freizeit“ zu verbringen. Gegen 20.30 Uhr hieß dann aber Abschied nehmen: Do widzenia! (sprich: /do widsEnja/) im Mai, zum Gegenbesuch in Nowy Tomysl - zu Gast bei Freunden.

 

 

 

 

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